Karin Stumpf

karin.stumpf@cityweb.de

Nach dem Tod meines Sohnes 1994 hat sich mein Leben entscheidend geändert. Er wurde von einem Freund im Alter von 26 Jahren umgebracht und seitdem engagiere ich mich ehrenamtlich in der akzeptierenden Drogenpolitik. Da das Thema Tod und Trauer in unserer Gesellschaft immer noch tabuisiert wird, gründete ich die Gruppe der »Verwaisten Eltern«, in der sich Betroffene über ihre verstorbenen Kinder austauschen  und versuchen, den Verlust  aufzuarbeiten. Ich setze mich mich im »Landesverband für akzeptierende Drogenarbeit« auch dafür ein, dass Drogenabhaengige sich ihr Recht auf Menschenwürde nicht erst durch abstinentes Verhalten erwerben müssen.

Ich gebe ein Magazin heraus, das sich auch mit Tod und Abschied beschäftigt http://www.webnett.de/klartext . Das Thema Wiedergeburt und Leben nach dem Tod hat mich immer schon interessiert, bekam aber plötzlich für mich eine andere Wichtigkeit. Anfang des Jahres bekam ich die Einweihung in den 1. Reikigrad. Mit der Sonnenfinsternis (die für mich ein überwältigendes Erlebnis war) kam dann das ganz intensive Interesse für die Astrologie hinzu, ein umfassendes,  faszinierendes Gebiet. Privat bin ich gerade dabei, mich neu zu orientieren. Dabei wird mir mein Fische-Aszendent wohl etwas helfen (!?). ;-)